| PORTRAIT
NAM (Latein: "in
der Tat", Sanskrit: "der göttliche Klangstrom") Seit
urdenklichen Zeiten waren die fruchtbaren Regionen des Alpen- und Donaulandes
ein Schmelztiegel verschiedenster Kulturen. Als reicher Lebensraum für verschiedene
Kulturen und Vorfahren: Kelten, Germanen, Römer und viele andere wirkt das
zentrale Herz Europas bis heute als Vermittler zwischen Ost und West. Während
im Europa des Mittelalters Epen wie das Nibelungenlied entstanden und die Bordunmusik
in voller Blüte stand, wurden auch in anderen Erdteilen Epen und Balladen
vorgetragen und die Menschen suchten Kontakt mit der Geisterwelt mithilfe von
archaischen Instrumenten und obertonreichen Klängen: So spielten die australischen
Aborigines Didgeridoo, die sibirischen Schamanen Maultrommel und die indigenen
Völker Afrikas Mundbogen.
Diesen Wurzeln & Traditionen folgend verbindet das Ensemble NAM kulturübergreifend
archaische und alte Instrumente mit alteuropäischem und altorientalischem
Liedgut, modernen Klanglandschaften und visionärer Lyrik zu einer epischen,
kraftvollen und atmosphärischen Musik im Spiegel des Jetzt... MUSICI
& INSTRUMENTARIUM: Bernhard Mikuskovics (Gesang, Rauschpfeife,
Hornpfeife, Whistles,
Blocklöte, Ney, Maultrommel,
Dulcimer, Dombra,
Rübab, Schrummstab, Didgeridoo,
Okarina, Bordunflöte, Fujara, Obertongesang, Programmierung), Georg Baum
(Keltische Harfe), Kemalettin
Efe (Saz), Dominik Johannes Richter (Davul, Rahmentrommeln, Perkussion,
Didgeridoo), Bernd Meyer (Sounddesign, Keyboards & Programmierung) |