Latein: "in der Tat", Sanskrit: "der göttliche Klangstrom"

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NAM NAMSeit urdenklichen Zeiten waren die fruchtbaren Regionen des Alpen- und Donaulandes ein Schmelztiegel verschiedenster Kulturen. Als reicher Lebensraum für verschiedene Kulturen und Vorfahren: Kelten, Germanen, Römer und viele andere wirkt das zentrale Herz Europas bis heute als Vermittler zwischen Ost und West.
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Während im Europa des Mittelalters Epen wie das Nibelungenlied entstanden und die Bordunmusik in voller Blüte stand, wurden auch in anderen Erdteilen Epen und Balladen vorgetragen und die Menschen suchten Kontakt zur Welt der Natur(geister) mithilfe archaischer Instrumente und obertonreicher Klänge: So spielten die australischen Aborigines Didgeridoo, die sibirischen Schamanen Maultrommel und die indigenen Völker Afrikas Mundbogen.

Diesen Wurzeln & Traditionen folgend verbindet das Ensemble NAM kulturübergreifend archaische und alte Instrumente mit alteuropäischem und altorientalischem Liedgut, modernen Klanglandschaften und visionärer Lyrik zu einer epischen, kraftvollen und atmosphärischen Musik im Spiegel des Jetzt. Dabei steht weniger die historische Aufführungspraxis als das Überwinden stilistischer Grenzen, der spielerische Umgang mit Klängen, die Freude am Experimentieren und die Offenheit für neue Hör- und Spielweisen im Vordergrund.

Neben der Interpretation alteuropäischer und altorientalischer Musikstücke komponiert das Ensemble eigene Stücke in einer für NAM typischen Vielfalt von Instrumenten und ihren Klangfarben.

-> Artikel (Sonic Seducer)
-> Artikel (Zillo Medieval)
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